Joachim Deutschland

Genre: Classsic New Rock

Gegründet: 1999

Joachim Deutschland

Biografie

Joachim Deutschland - Ein Leben für die Gitarre

Auf die Welt gekommen 1980 in Stuttgart, schickte sich Joachim Deutschland an, es ordentlich rund gehen zu lassen auf dem großen Erdball.

Für die erste Zeit begleitete ihn dabei stets ein Basketball. Auf einem Konzert von Chaka Khan, bei dem auch Joachims Erzeuger, der renommierte Jazzmusiker Johannes Faber, auftrat, bekam Earvin „Magic“ Johnson vom Talent des Jungspunds Wind. Er wurde in ein Basketballcamp eingeladen und fand sich wenig später in einem Varsity High School Team in den USA wieder. Mit einem Sportstipendium in der Tasche folgt der Wechsel aufs College.

Manche Leute müssen sich wohl erst mit einer Bedeutungsschwangerschaft herumärgern, um dann später im Leben Texte zu verfassen, die vor Klarheit nur so strotzen. Dies würde jedenfalls die Wahl der Studienfächer Soziologie und Philosophie von Joachim Deutschland erklären.

Das College blieb jedoch ein kurzes Intermezzo. Joachim legte den Basketball zur Seite und tauschte ihn mit einem Maschinengewehr. Für neun Monate gab der Schwabe mit dem amerikanischen Pass ein Gastspiel bei den Fallschirmjägern des US Militärs. Doch Herr Deutschland merkte schnell: Pazifist im Herzen und Waffe in der Hand - das funktioniert nicht wirklich gut. Da man aber ungern mit leeren Händen dasteht und weder Gewehr noch Basketball das richtige gewesen zu sein schienen, musste etwas Neues her. Was das sein sollte? Joachim fand es heraus, nachdem er die Interpretation eines Metallica- Songs von einem seiner Sergeants hörte. Die Darbietung war so reich an schiefen Tönen, wie die Truppe schießwütige Deppen zählte. J.D. sah sich motiviert und zwar zum Mucke machen. Nach dem, was er da gehört hatte, konnte es ja nur besser werden. Und das sollte er ja später allen beweisen! Die Gitarre nahm die Stelle des Schießeisens ein. Er wollte also den, für eigentlich 4 Jahre geplanten, Aufenthalt deutlich verkürzen. Doch was mit den restlichen 39 Monaten Dienstzeit anstellen? Ein Anruf bei Vater Johannes ergab zwei Ratschläge: „Wenn du deinen Dienst zu Ende bringst, bist du zu alt um Musiker zu werden.“ „Wenn du Musiker werden willst, solltest du da wohl besser abhauen.“ Gute Söhne hören auf den Papa. Joachim nahm Abstand von „Stars & Stripes“, tat so als würde er seine Stube „aufräumen“ und türmte nach Deutschland.

2001 in good old Germany. Joachim gründet seine ersten Bands. Weil ihm der Name und die Arbeitsmoral seiner ersten Band „Echt Scheiße“ nicht gefällt, löst er diese auf und geht erstmalig als Joachim Deutschland mit den „Spießer-Orgien“ auf Tour.

Das Album „Musik wegen Frauen“ erscheint 2003. Joachim selbst nennt seinen Stil „Schwarz-Punk“. Im Jahr 2005 bringt Deutschland sein zweites Album „Rock sei Dank“ heraus - ganz getreu dem Motto: „Rock auf den Punkt, lecker dreckig, nach Reinheitsgebot gebaut“.

Wir schreiben das Jahr 2010, inzwischen ist privat einiges passiert. Herr Deutschland ist Vater geworden. Sein Sohn brauchte in den letzten Jahren eine Menge Aufmerksamkeit, die er auch bekommen hat. Schade für die Fans. Aber nun ist es wieder so weit, diesmal heißt die Marschroute: „Mehr auf die Zwölf!“

Joachim fühlt sich im Verbund mit seinen neuen Bandmitgliedern mehr als eine Einheit, denn als ein Solokünstler. Mit diesem Background will er sein neues Album als persönliche Standortbestimmung verstanden wissen.

Er protestiert gegen das Schubladendenken mancher Kritiker. Deswegen spricht J.D. auch von „Liebe auf den ersten Blick“. Es gilt seine Musik vorbehaltlos zu betrachten, dann kann auch so etwas wie Liebe entstehen. Das dritte Album mit dem Arbeitstitel „Liebe auf den ersten Blick“ soll 2011 das Licht der Welt erblicken.


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